| Donnerstag, 09.09.2010 14:05 | 41.565 Pressemitteilungen | 41.363 Aussender | Pressemitteilung kostenlos veröffentlichen » |
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Sieben tibetische Dorfvorsteher im Bezirk Dzoege in Osttibet festgenommenIGFM MünchenWie ein in Dharamsala lebender Tibeter, der Kontakte zu der Gegend hat, mitteilte, nahmen die chinesischen Behörden im Bezirk Dzoege, TAP Ngaba, Provinz Sichuan, am 27. Juni sieben Tibeter fest, nachdem es unter den tibetischen Bewohnern wegen der Beeinträchtigung einer öffentlichen Straße zu einer Streitigkeit gekommen war.Bei den festgenommenen Tibetern handelt es sich um gewählte Vertreter einiger Ortschaften in der Gegend, nämlich Choelho aus Thama Dewa, Konlho aus Kyangtsai Goeru, Atam aus Kyangtsei Kegyued, Lhago aus Chunag Drokra, Jigjhey Kyap aus Zsaru Toema, Lochey aus Zsaru Medhma, Dorjee Tsering aus Rarong. Die Verwaltungsbeamten der betreffenden Gemeinde, zu der diese Dörfer gehören, wurden ihres Amtes enthoben, ebenso wurde der für politische Angelegenheiten zuständige Abteilungsleiter bei der Bezirksverwaltung entlassen. Der Mönch Tsering des Exilklosters Kirti sagte, einige tibetische Einwohner, die um das Kloster Tagtsang Lhamo Kirti im Bezirk Dzoege herum wohnten, hätten vor einigen Jahren durch die Erweiterung ihrer Häuser den Verkehrsfluß auf der zu dem Kloster führenden öffentlichen Straße behindert. Die Klosterverwaltung habe sich bei den Bezirksbehörden beschwert, die jedoch die Sache ignorierten und nichts unternahmen. In letzter Zeit habe die Beeinträchtigung der Straße weiter zugenommen, weshalb die Klosterverwaltung und die Dorfchefs an die betreffenden Hausbesitzer herantraten. "Ein paar Bewohner weigerten sich hartnäckig, sich von der öffentlichen Straße zurückzuziehen, allmählich kam es zu einem Streit, einige Fensterscheiben gingen in Brüche". Tsering berichtete weiter, die Bezirksbehörden hätten sich den Vorfall zunutze gemacht und ihm einen politischen Anstrich gegeben. Sie beschuldigten Mönche und die Dorfvorsteher, illegale politische Versammlungen zu halten und gegen die Regierung gerichtete Aktivitäten zu planen. Die Atmosphäre ist sehr angespannt, nachdem Sicherheitskräfte aus Luchu und Dzoege zur Verstärkung angefordert wurden. Die Behörden beriefen die Bewohner der verschiedenen Ortschaften zur patriotischen Schulung ein. Dabei wurden die Tibeter gedrängt, die Anschuldigung der politischen Agitation zu akzeptieren. Es gibt derzeit keine Informationen über den Verbleib der festgenommenen sieben Tibeter. Quelle: Phayul, Die Tibeter haben auch fast sechzig Jahre nach dem Einmarsch chinesischer Truppen keine Mitbestimmung in ihrem eigenen Land. Freiheitsrechte existieren für sie nicht, jede Form von Protest oder Kritik am Regime hat Gewaltanwendung, willkürliche Verhaftungen und Folter zur Folge. Seit über 50 Jahren wird Tibet brutal von China unterdrückt, es findet ein regelrechter Völkermord statt, detaillierte Informationen, siehe: IGFM Muenchen Diplom Chemiker Juergen Thierack Rudolfstr. 1 Bayern 82152 Planegg 089 859 84 40 089 871 39 357 www.igfm-muenchen.de info@igfm-muenchen.de Diese Pressemitteilung bookmarken bei:
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