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24.03.2010 16:52 | Kultur und Gesellschaft

US-Menschenrechtsbericht prangert Menschenrechtsverletzungen in Deutschland gegen Scientologen an

Der neue Jahresbericht des US-Außenministeriums über die weltweiten Menschenrechtsverletzungen zeigt sich zunehmend besorgt über die staatliche und gesellschaftliche Diskriminierung einiger Minderheitengruppen. Neben den klassischen Unterdrückerstaaten China, Nordkorea und Iran ist auch Deutschland wieder für seine Diskriminierungspraxis von Religionsminderheiten an den Pranger gestellt worden.

Hauptkritikpunkte in Deutschland sind die Ausländer- und Muslimfeindlichkeit und die nicht enden wollende Diskriminierung von Scientologen. Zu beobachten sei, dass diese durch staatliche Behörden geschürt wird mit einer damit einhergehenden gesellschaftlichen absichtlichen Ausgrenzung.

In Ländern mit "traditionell hohem Respekt für Menschenrechte" seien im vergangenen Jahr vermehrt Fälle von Benachteiligungen "verwundbarer Minderheiten" registriert worden, schreiben die Experten. Von religiöser Diskriminierung betroffen seien in Deutschland vor allem Anhänger von Scientology.

Wiederkehrende Kritikpunkte des US-Außenministerium sind die Weigerung der deutschen Regierung, Scientology als Religion anzuerkennen (Anmerkung: trotz der über 50 deutschen Gerichtsentscheidungen, die den religiös-weltanschaulichen Charakter Scientologys ausdrücklich bestätigen). Der Einsatz so genannter „Sektenfilter“ zur systematischen Ausgrenzung von Scientology-Mitgliedern oder auch andere diskriminierende Maßnahmen von Regierungsseite, wie z.B. Warnungen vor Scientologen auf einer Litfasssäule (die durch Gerichtsbeschuss entfernt werden mussten), sind mehr als offensichtliche Menschenrechtsverletzungen.

Ein weiterer Kritikpunkt des US-Außenministerium in ihrem Bericht ist die vermeintliche Aufklärung über Scientology an Schulen, insbesondere in Hamburg. Ein weiterer Anstoß zur Besorgnis brachte die Ausweisung zweier amerikanischer Scientology-Mitglieder durch die Berliner Ausländerbehörde aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit, samt der dazu gehörigen, diffamierenden und völlig willkürlichen Begründung.

Seit 1993 veröffentlicht die US-Regierung jedes Jahr einen neuen Menschenrechtsbericht. Das US-Außenministerium untersucht die Lage der Menschenrechte in 194 Ländern. Diese Menschenrechtsverletzungen werden jedes Jahr zusammen gefasst und in einem Bericht veröffentlicht.

Man könnte glauben, dass dieser Bericht über die Diskriminierungspraxis deutscher Behördenvertreter gegen religiöse Minderheiten wie z.B. Scientology eine Besserung einläuten würde. Dem ist aber nicht so. Die Verwendung von „Sektenfiltern“, deren Verwendung seit 2005 gerichtlich verboten wurde, ist mittlerweile rückläufig geworden. Allerdings traten seit dem öffentlichen Erscheinen einer Hackergruppe namens „Anonymous“ vermehrt körperliche Angriffe, Sachbeschädigungen, Mord- und Bombendrohungen gegenüber Scientologen auf.

Weitere Informationen:



Grundsätzlich geht es in der Scientology Religion um die spirituelle Erlösung des einzelnen Menschen. Ihr Ziel ist, dem Einzelnen zu helfen, sich und sein Leben von einer spirituellen Grundlage aus zu verstehen und ihn in die Lage zu versetzen, alles zu verbessern, was er aus verantwortlicher Sicht für alle Aspekte des Daseins als notwendig erachtet und in einer Weise, die er aus dieser Sicht als notwendig erachtet.

Die Scientology Kirche unterstützt und fördert international zahlreiche gemeinnützige und humanitäre Programme wie z.B. die Anti-Drogen Kampagne „Sag-NEIN-zu-Drogen – Sag-JA-zum-Leben“, die Menschenrechtsinitiative „Jugend für Menschenrechte“ , die Vereinigung „Der Weg zum Glücklichsein“ zur Wiederbelebung moralischer Werte oder die Bürgerkommission für Menschenrechte im Bereich der Psychiatrie zur Aufklärung über die Verbrechen in Psychiatrien, um jenen Menschen zu helfen, die des Schutzes der Menschenrechte am meisten bedürfen und zahlreiche andere die Allgemeinheit fördernde Initiativen.

Die erste Scientology Kirche wurde in den USA im Jahre 1954 von damaligen Anhängern der Scientology Religion gegründet. Stifter der „Dianetik“ und „Scientology-Religion“ ist L. Ron Hubbard. Mittlerweile gibt es ca. 8.304 Kirchen, Missionen und Gruppen in 165 Nationen, die insgesamt ca.10 Millionen Mitglieder weltweit betreuen.


Pressedienst der SK Bayern e.V.
Uta Eilzer
Beichstraße 12
Deutschland 80802 München
089-38607-145
089-38607-109
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Suchbegriffe: L. Ron Hubbard, Hubbard, Scientology, Außenministerium, USA, Menschenrechte, Diskriminierung, Menschenrechtsverletzung, Sektenfilter, Anonymous, Minderheit, Menschenrechtsbericht,

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